PROFIL

 

WORUM GEHT ES?

zu berühren.

 

...die HERZEN.
Mein oberstes Ziel ist es, etwas zu schaffen, das anrührt. Etwas, das Emotionen hervorruft und so unser Leben ein Stück lebenswerter macht.
So bin ich beim Theater gelandet. Es erzählt Geschichten vom Leben in all seinen Emotionen und Facetten, nimmt uns mitten mit in sie hinein und regt unsere Fantasie an.

 

...die AUGEN.

Ästhetische Schönheit nehmen wir zuallererst mit unseren Augen wahr. Ich möchte etwas kreieren, das visuell anspricht, an der Gestaltung meiner Umwelt mitwirken.
Das hat mich zur Bildenden Kunst, zum Bühnenbild und somit zur Szenografie geführt. Ich gestalte hier meine Umwelt in seinen Farben, Formen, Dimensionen, … und lenke den Blick auf die Schönheit der Welt.

 

...die NEUGIER.
Ich möchte Menschen nicht nur emotional und visuell berühren, sondern auch ihren Geist ansprechen. Ihr Forscher*innendrang soll geweckt werden und ihre Lust, eigenaktiv mehr über die Inhalte und Hintergründe zu erfahren.
Dieses Ziel hat mich zur Ausstellungsgestaltung gebracht. Hier werden Inhalte bereitgestellt und jede*r kann – seiner*ihrer individuellen Neugier folgend und im eigenen Umfang und Tempo – eigeninitiativ forschend tätig werden.

 

 

Auch wenn die Gebiete – Theater und Ausstellungen – unterschiedlich sind, ist mein Grundverständnis, meine Sprache, in beiden Fällen doch gleich: Es ist die Sprache der SZENOGRAFIE.

 

Die Szenografie befindet sich an der Schnittstelle zwischen Kunst und Design, Innenarchitektur und Installation, Ästhetik  und Vermittlung, Ausstellung und Theater.


Szenografie ist eine Art, Raum zu denken. Sie vereint unter sich Bühnenbild genauso wie Ausstellungsgestaltung. Ihr Ziel ist es, Raum ästhetisch-inhaltlich zu füllen. Es wird eine spezifische Atmosphäre, ein Raum-Bild, für alle Teile der Ausstellung oder der Inszenierung entwickelt. Es geht dabei immer um die Synthese von Inhalt und Raum, wobei dies nicht bedeutet, dass der Raum den Inhalt eins zu eins illustriert, sondern vielmehr ihm eine weitere, atmosphärisch spürbare Bedeutungsebene dazugibt.

Grundlegend für die Arbeit als Szenograf*in ist zuallererst die intensive Auseinandersetzung mit dem Inhalt. Es wird ein inhaltlich-dramaturgisches Gesamtkonzept mit konkreten Schwerpunkten und Stationen entwickelt, das mehr fasst als „nur“ die Beschäftigung mit der expliziten Gestaltung des Raums.