PROFIL

 

WORUM GEHT ES?

zu berühren.

 

...die HERZEN.
Oberstes Ziel ist es, etwas zu schaffen, das anrührt. Etwas, das Emotionen hervorruft und so unser Leben ein Stück lebenswerter macht.
Dafür ist das Theater ideal. Es erzählt Geschichten vom Leben in all seinen Emotionen und Facetten, nimmt uns mitten mit in sie hinein und regt unsere Fantasie an.

 

...die AUGEN.

Ästhetische Schönheit nehmen wir zuallererst mit unseren Augen wahr. Auch bei der Raumwahrnehmung sind visuelle Informationen prägend. Etwas zu kreieren, das visuell anspricht, und so an der Gestaltung der Umwelt mitzuwirken, ist deshalb ein zweites Ziel.
Hier setzen Bildende Kunst, Bühnenbild und Szenografie an: Die Umwelt wird in seinen Farben, Formen, Dimensionen und Atmosphären gestaltet und der Blick auf die Schönheit der Welt gelenkt.

 

...die NEUGIER.
Menschen sollen nicht nur emotional und visuell berührt werden, sondern es geht auch darum, ihren Geist anzusprechen. Ihr Forscher*innendrang soll geweckt werden und ihre Lust, eigenaktiv mehr über die Inhalte und Hintergründe zu erfahren.
Dieses Ziel führt zur Ausstellungsgestaltung. Hier werden Inhalte bereitgestellt und jede*r kann – seiner*ihrer individuellen Neugier folgend und im eigenen Umfang und Tempo – eigeninitiativ forschend tätig werden.

 

 

Auch wenn die Gebiete – Theater und Ausstellungen – unterschiedlich sind, ist mein Grundverständnis, meine Sprache, in beiden Fällen doch gleich: Es ist die Sprache der SZENOGRAFIE.

 

Die Szenografie befindet sich an der Schnittstelle zwischen Kunst und Design, Innenarchitektur und Installation, Ästhetik  und Vermittlung, Ausstellung und Theater.


Szenografie ist eine Art, Raum zu denken. Sie vereint unter sich Bühnenbild genauso wie Ausstellungsgestaltung. Ihr Ziel ist es, Raum ästhetisch-inhaltlich zu füllen. Es wird eine spezifische Atmosphäre, ein Raum-Bild, für alle Teile der Ausstellung oder der Inszenierung entwickelt. Es geht dabei immer um die Synthese von Inhalt und Raum, wobei dies nicht bedeutet, dass der Raum den Inhalt eins zu eins illustriert, sondern vielmehr ihm eine weitere, atmosphärisch spürbare Bedeutungsebene dazugibt.

Grundlegend für die Arbeit als Szenograf*in ist zuallererst die intensive Auseinandersetzung mit dem Inhalt. Es wird ein inhaltlich-dramaturgisches Gesamtkonzept mit konkreten Schwerpunkten und Stationen entwickelt, das mehr fasst als „nur“ die Beschäftigung mit der expliziten Gestaltung des Raums.